Casa de Campo, Öffentlicher Park im Westen von Madrid, Spanien
Casa de Campo ist ein großer öffentlicher Park im westlichen Teil von Madrid, der ausgedehnte Waldflächen, einen künstlichen See und Freizeiteinrichtungen umfasst. Die Anlage bietet Waldwege, offene Wiesenflächen sowie einen Zoo und einen Vergnügungspark innerhalb der Grenzen.
Der Park entstand im 16. Jahrhundert, als König Philipp II. das Gelände als königliches Jagdrevier einrichtete und den Zugang ausschließlich der Adelsfamilie vorbehielt. Im Jahr 1931 öffnete die Stadt das Areal für die Allgemeinheit und verwandelte das frühere königliche Anwesen in einen öffentlichen Erholungsraum.
Der Name stammt aus einer Zeit, als das Gelände das Landhaus der spanischen Könige bildete und für Jagd sowie Erholung genutzt wurde. Heute nutzen Einwohner den Park zum Joggen, Picknicken und für Familienspaziergänge an Wochenenden, während die offenen Wiesen und Waldwege Raum für Freizeitgruppen bieten.
Der Park eignet sich für Spaziergänge, Radtouren und Wassersport am See, wobei breite Wege und ausgeschilderte Routen die Orientierung erleichtern. Wochenenden ziehen mehr Besucher an, sodass Wochentage für ruhigere Erkundungen besser geeignet sind.
Das Gelände beherbergt erhaltene Bunker und Schützengräben aus dem Spanischen Bürgerkrieg, die teilweise von Besuchern auf eigene Faust erkundet werden können. Die Zahl der Vogel- und Säugetierarten übersteigt 140 und schafft einen ungewöhnlichen Lebensraum inmitten der Hauptstadt.
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