Carmona, Historisches Dorf im Cabuérniga-Tal, Spanien
Carmona ist ein Dorf im Cabuérniga-Tal, das sich zwischen Bergen erstreckt und Steinhäuser mit traditionellen Gebäuden sowie den Palast von Rubín de Celis zeigt. Das Ecomuseum José María de Cos befindet sich in einem Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert und präsentiert Ausstellungen über regionale Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Viehzucht.
Der Ort wurde wegen seiner erhaltenen Bergarchitektur aus dem 16. Jahrhundert und bemerkenswerten Herrenhäuser aus verschiedenen Epochen zum Kulturgut erklärt. Diese Gebäude spiegeln Hunderte von Jahren wider, in denen Familien hier lebten und von den Rohstoffen der Umgebung profitierten.
Die Handwerker des Ortes stellten früher Albarcas her, Holzschuhe zum Schutz vor Bodenfeuchtigkeit, weshalb Carmona den Titel 'Blüte der Albarqueros' trägt. Diese Tradition prägt bis heute das Selbstverständnis der Bewohner und ihre Beziehung zum Handwerk.
Der Ort lässt sich am besten zu Fuß erkunden, wobei Wanderschuhe auf den unebenen Wegen zwischen den Häusern empfohlen werden. Die beste Zeit zum Besuch ist während der wärmeren Monate, wenn die Bergwege zugänglich sind und die Gegend freundlicher wirkt.
Die Naturzone La Castañera ist bekannt für ihre vielen uralten Kastanienbäume, die im Inventar der Singulären Bäume Kantabriens eingetragen sind. Einige dieser Bäume haben überdauert, seit Menschen in diesem Tal siedelten, und prägen das Landschaftsbild bis heute.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.