Convento de Don Juan de Alarcón, Madrid, Gebäude in Spanien
Der Convento de Don Juan de Alarcón ist ein barockes Klostergebäude in Madrid mit Ziegelmauern und schlicht gestalteter Fassade. Sein Inneres zeigt eine kreuzförmige Kirche mit einer Schiffs-Gewölbedecke, einer Kuppel über dem Vierungsbereich und Gemälden an den Wänden, darunter ein Werk des Künstlers Juan de Toledo.
Der Konvent wurde 1609 gegründet und zwischen 1656 und 1671 unter Beteiligung von Architekten wie Francisco Aspur und Gaspar de la Peña umgebaut. Während des Spanischen Bürgerkriegs diente das Gebäude zeitweilig als Gefängnis, behielt aber seine religiöse Funktion.
Der Konvent trägt den Namen seines Gründers Don Juan Pacheco de Alarcón und spiegelt die Gläubigkeit des 17. Jahrhunderts wider. Besucher können heute noch die religiöse Hingabe in den Kunstwerken und Reliquien sehen, die das tägliche Leben der Nonnen prägen und die Bedeutung dieses Ortes für die Gemeinschaft zeigen.
Das Innere ist nur bei Führungen zugänglich, die normalerweise auf Anfrage möglich sind. Der Zugang kann für Besucher mit Mobilitätsbeeinträchtigungen schwierig sein, da es Stufen am Eingang gibt und ein barrierefreier Zugang nicht vorhanden ist.
Das Kloster beherbergt den unverwesten Leib der Heiligen Mariana de Jesús, der von Besuchern verehrt wird und ein besonderes Merkmal dieses Ortes darstellt. Dieses seltene Phänomen zieht Gläubige an, die diese religiöse Reliquie besuchen möchten.
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