Cueva del Buxu, Prähistorische Höhle in Cardes, Spanien.
Die Cueva del Buxu ist eine prähistorische Höhle in Cangues d'Onís mit zahlreichen Gravuren und Malereien auf ihren Kalksteinwänden. Die Kunstwerke zeigen Pferde, Ziegen, Hirsche und Bisons sowie geometrische und zoomorphe Figuren.
Die Höhle wurde 1916 von Cesáreo Cardin entdeckt und 1918 erstmals ausgegraben, was Solütréen-Artefakte und alte Malereien aus dem Jungpaläolithikum offenbarte. Diese frühen künstlerischen Werke stammen aus einer Zeit, als jäger-sammler-Gesellschaften in dieser Region lebten.
Die Felswände zeigen verschiedene künstlerische Techniken, einschließlich Malereien und Gravuren, die die künstlerischen Fähigkeiten der prähistorischen Bewohner Nordspaniens demonstrieren. Besucher können die Handwerkstechniken erkennen, die verwendet wurden, um diese Bilder in den Stein zu bringen.
Besucher müssen Reservierungen von Mittwoch bis Sonntag zwischen 15:00 und 17:00 Uhr vornehmen, wobei geführte Touren etwa 40 Minuten durch das Höhlensystem dauern. Die Wege sind eng und erfordern eine gewisse körperliche Fitness, besonders beim Bücken durch niedrige Passagen.
Archäologische Funde umfassen eine seltene Vogelskulptur, die aus einem Höhlenbärenzahn geschnitzt wurde, sowie Kalksteinplatten mit komplizierten Gravuren. Diese portablen Kunstwerke zeigen, dass die Bewohner nicht nur die Höhlenwände, sondern auch bewegliche Objekte kunstvoll gestalteten.
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