San Glorio, Gebirgspass zwischen Kantabrien und León, Spanien.
San Glorio ist ein Gebirgspass in den Kantabrischen Bergen, der die Provinz León mit der Region Kantabrien verbindet und von der N-621 überquert wird. Die Straße steigt auf einer Seite durch enge Flusstäler an und öffnet sich oben zu weiten Graslandschaften mit freiem Blick auf die umliegenden Gipfel.
Der Pass wurde seit dem Mittelalter als Handels- und Kommunikationsweg zwischen den Küstengebieten Kantabriens und dem kastilischen Hochland genutzt. Mit dem Bau der modernen Straße im 20. Jahrhundert wurde er zu einer regelmäßig befahrenen Route und verlor seine frühere Abgelegenheit.
Der Pass liegt an der Grenze zwischen Kastilien und León und der autonomen Gemeinschaft Kantabrien, was sich in den unterschiedlichen Dialekten und Bräuchen der umliegenden Dörfer widerspiegelt. An den Hängen sind noch heute Steinhütten zu sehen, die früher von Hirten genutzt wurden, die ihr Vieh im Sommer auf die Höhenweiden trieben.
Der Pass liegt auf einer erheblichen Höhe, und das Wetter kann sich schnell ändern. Im Winter und im frühen Frühling empfiehlt es sich, vor der Abfahrt die Straßenbedingungen zu prüfen, da Schnee oder Eis die Durchfahrt erschweren können.
Der Pass ist einer der wenigen Orte in Spanien, an denen der Kantabrische Braunbär noch freilebend vorkommt, und er dient den Tieren als Wanderkorridor zwischen verschiedenen Schutzgebieten. Wer früh morgens oder in der Abenddämmerung anreist, hat die größte Chance, Spuren dieser Tiere zu entdecken.
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