Navarra, Historische Provinz in Nordspanien
Die Provinz Navarra erstreckt sich von den Pyrenäen im Norden bis zu mediterranen Landschaften im Süden. Das Gebiet umfasst vielfältige Landschaften, Flüsse, Wälder und landwirtschaftliche Flächen, die von etwa 272 Gemeinden geprägt werden, mit Pamplona als bedeutendstem Zentrum.
Im 12. Jahrhundert war Navarra ein unabhängiges Königreich, bevor es durch dynastische Verbindungen unter spanische Herrschaft geriet. Nach dem Ersten Karlistenkrieg wurde es 1841 formell eine spanische Provinz, behielt aber bestimmte Eigenheiten in seiner rechtlichen Stellung.
Die Region zeigt eine Mischung aus spanischen und baskischen Einflüssen, die in lokalen Bräuchen, Festen und der Architektur sichtbar sind. Besucher können diese kulturelle Verflechtung in Dörfern und Städten beobachten, wo traditionelle und moderne Elemente nebeneinander existieren.
Die Region ist durch ein gut ausgebautes Straßennetz verbunden, das Bewegungsfreiheit zwischen Gemeinden bietet. Besucher finden verschiedene Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten, von kleinen Dorfgasthöfen bis zu größeren Städten mit umfassenderen Dienstleistungen.
Die Region verwaltet ihr eigenes Steuersystem unabhängig vom übrigen Spanien durch ein Abkommen namens Wirtschaftliches Übereinkommen. Dieses Sonderrecht ermöglicht es der Region, ihre Finanzangelegenheiten selbst zu regeln, was seit Jahrzehnten besteht.
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