Jardines de la Buhaira, Maurische Gärten im Nervión-Viertel, Sevilla, Spanien
Die Jardines de la Buhaira sind maurische Gärten im Nervión-Viertel von Sevilla mit geometrischen Wasserbecken, Dattelpalmen und verschlungenen Wegen zwischen Grünflächen. Das Gelände verbindet offene Rasenflächen mit schattigen Baumgruppen und bewahrt die Struktur eines historischen Palastgartens mit modernen Erholungsbereichen.
Ein Herrscher aus dem 12. Jahrhundert ließ diese Gärten als Erholungsort mit Palästen anlegen, wobei eine Wasserleitung aus der Umgebung das Gelände speiste. Im späten 19. Jahrhundert wurde der Ort umgestaltet und erhielt sein heutiges Aussehen mit neuen Strukturen.
Der Name bezieht sich auf das arabische Wort für einen Fischteich, und die Gärten bewahren die islamische Designtradition mit symmetrischen Wegen und Wasserbecken. Besucher können heute noch die Bedeutung dieser Anordnung spüren, wenn sie durch die Alleen spazieren und die Ruhe der klassischen maurischen Gartengestaltung erleben.
Die Gärten sind leicht zu Fuß erreichbar und verfügen über breite, ebene Wege, die sich gut für einen entspannten Spaziergang eignen. Besucher finden Ruheecken unter Bäumen und können das Gelände in verschiedene Bereiche erkunden, von denen aus man die gesamte Anlage überblicken kann.
Ein großes rechteckiges Wasserbecken aus der ursprünglichen Palastanlage steht noch heute und zeigt die Ausmaße der historischen Wassernutzung in diesem Ort. Dieses Becken ist eines der wenigen erhaltenen Elemente aus der mittelalterlichen Zeit und bildet den Kern der heutigen Gartengestaltung.
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