Sima de los Huesos, Prähistorische archäologische Höhle in der Sierra de Atapuerca, Spanien.
Die Sima de los Huesos ist eine prähistorische Höhle und archäologische Fundstätte in der Sierra de Atapuerca in Spanien. Man erreicht die eigentliche Fossilienkammer durch einen senkrechten Schacht von 13 Metern Tiefe (etwa 43 Fuß), der in einen acht mal vier Meter großen Raum führt, in dem über 6500 menschliche Knochenfragmente gefunden wurden.
Die Knochenfunde stammen aus einer Zeit vor rund 430.000 Jahren und gehören zu mindestens 28 verschiedenen Menschen. Genetische Untersuchungen zeigen eine Mischung aus Neandertaler- und Denisova-Merkmalen in dieser frühen Population.
Das
Die Höhle ist für Besucher nicht zugänglich und wird ausschließlich von Forschungsteams betreten. Man erreicht die Knochenkammer über den Eingang der Cueva Mayor und einen rund 500 Meter langen Weg durch das Höhlensystem, bevor man zum Schacht gelangt.
Ein Faustkeil aus der Acheuléen-Zeit wurde zwischen den Knochen entdeckt und ist das einzige Steinwerkzeug an diesem Ort. Dieser Fund lässt vermuten, dass die Knochen absichtlich in den Schacht gelegt wurden, möglicherweise im Rahmen früher Bestattungspraktiken.
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