Vía Verde de la Sierra de la Demanda, Eisenbahnweg in der Sierra de la Demanda, Spanien.
Die Vía Verde de la Sierra de la Demanda ist ein 52 km langer Naturweg zwischen Arlanzón und Monterrubio de la Demanda auf der 1901 eröffneten meterspurigen Bergbaubahn der The Sierra Company Limited. Sie führt durch Kiefern-, Eichen- und Buchenwälder und am Stausee von Arlanzón vorbei. Von den drei Tunneln ist nur der bei km 40 offen; die bei km 10 und der Manquillo-Tunnel (km 31) sind geschlossen und werden über steile Wege umgangen.
Die Strecke folgt einer verlassenen Bergbaubahn, die ursprünglich Mineralien aus den Minen der Sierra de la Demanda zu Industriezentren im Norden Spaniens transportierte. Der Bahnbetrieb wurde eingestellt und die Trasse später in einen Wanderweg umgewandelt.
Pineda de la Sierra, bei Kilometer 23, ist als historisch-künstlerisches Ensemble ausgewiesen, mit Häusern in Bergbauweise und einer romanischen Kirche mit Vorhalle. Barbadillo de Herreros, bei Kilometer 44, bewahrt einen Ofen und weitere Reste seiner alten Eisenhütten. Der Weiler Bezares besteht heute aus einem einzigen landwirtschaftlichen Betrieb.
Die Strecke führt auf 52 km von Arlanzón nach Monterrubio de la Demanda; der einzige Bahnhof der alten Linie liegt in Arlanzón. Zwei Tunnel bei km 10 und km 31 sind wegen Einsturz oder schlechten Zustands gesperrt und werden über steile Wege umgangen; die Überquerung des Manquillo-Passes ist der schwierigste Abschnitt. Nur der Tunnel bei km 40 ist offen. Die Unterhaltung obliegt den sechs durchquerten Gemeinden.
Beim Bau der Eisenbahn wurden die archäologischen Fundstätten von Atapuerca freigelegt, die seit 2000 zum Weltkulturerbe zählen. Es wird erwogen, den Bahntrassenweg von Arlanzón bis dorthin zu verlängern. Die Strecke führt zudem am ehemaligen Dorf Bezares vorbei, das heute nur noch aus einem landwirtschaftlichen Betrieb besteht.
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