Gran Dolina, Archäologische Höhle im Atapuerca-Gebirge, Spanien
Gran Dolina ist eine Höhle in den Atapuerca-Bergen mit elf verschiedenen Sedimentschichten, die bis zu 20 Meter tief reichen. Die freigelegte Kalksteinformation zeigt klare Schichtungen, die Forschern helfen, die geologische Geschichte zu verstehen.
Die Höhle wurde vor etwa 800.000 Jahren von frühen Menschen bewohnt, und Fossilien zeigen, dass dies die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung in Westeuropa sind. Eine Eisenbahntrasse durchschnitt die Höhle und legte die inneren Strukturen frei, was umfangreiche archäologische Forschungen ermöglichte.
Die Höhle zeigt Spuren früher Besiedlung durch handwerkliche Objekte und Knochenreste, die man in den Schichten findet. Diese Gegenstände erzählen von der Art, wie Menschen hier lebten und miteinander umgingen.
Der Ort ist am besten zu Fuß zugänglich, und Besucher sollten auf unebenes Terrain und enge Bereiche vorbereitet sein. Festes Schuhwerk und eine Taschenlampe sind empfehlenswert, da die inneren Bereiche dunkel sein können.
Knochenreste von mindestens elf Personen tragen Schnittspuren, die auf Kannibalismus hindeuten und ein seltenes Fenster in frühe menschliche Praktiken öffnen. Dieser Fund gibt Forschern Einblicke in soziales Verhalten und Überlebenstrategien in der Vorzeit.
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