Zisterzienserinnenabtei San Quirce y Santa Julita, Zisterzienserkloster in Valladolid, Spanien.
Das Kloster ist ein Zisterziensergebäude mit einer lateinischen Kreuzform und dorischer Architektur, die mit geometrischen Stuckarbeiten verziert ist. Der Hauptaltar erstreckt sich über die gesamte Apsiswand mit aufwändigen religiösen Schnitzereien.
Das Kloster wurde ursprünglich 1256 als Santa Maria de las Dueñas gegründet und erhielt seinen heutigen Namen später nach der Verlegung. Die Gemeinschaft zog zwischen 1351 und 1369 an den aktuellen Standort um, während der Kastilischen Bürgerkrieg die Region erschütterte.
Der Name des Ortes erinnert an die Heiligen Quiricus und Julitta, zwei frühe Märtyrer, deren Verehrung in diesem Kloster besonders lebendig ist.
Das Kloster ist heute Sitz der Bußbruderschaft der Heiligen Passion Christi und zeigt Prozessionsfiguren, die in der Karwoche verwendet werden. Besucher können sich Zeit nehmen, um die religiösen Kunstwerke in Ruhe zu betrachten, die den Raum füllen.
Der Bau erlitt 1636 schwere Schäden durch eine Überschwemmung des Pisuerga-Flusses, was umfangreiche Renovierungen notwendig machte. Diese Restaurierungen veränderten die ursprüngliche Architektur deutlich und prägen bis heute das Erscheinungsbild des Klosters.
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