Internationale Organisation der Frankophonie, Zwischenstaatliche Organisation in Paris, Frankreich
Die Organisation internationale de la Francophonie ist eine zwischenstaatliche Einrichtung in Paris, die 88 Mitgliedsstaaten und Regierungen vertritt und die französische Sprache sowie die Zusammenarbeit zwischen frankophonen Gemeinschaften weltweit fördert. Sie arbeitet über vier operative Agenturen, darunter der Fernsehsender TV5Monde und der Verband frankophoner Universitäten.
Am 20. März 1970 unterzeichneten 21 Länder den Vertrag von Niamey, der diese Organisation unter der Führung des senegalesischen Präsidenten Léopold Sédar Senghor ins Leben rief. Seitdem ist die Mitgliederzahl auf 88 gewachsen und die Zusammenarbeit umfasst heute digitale Bildung und wirtschaftliche Entwicklung.
Das Wort Francophonie entstand im 19. Jahrhundert und beschreibt heute alle Menschen und Länder, die Französisch verwenden oder sich mit dieser Sprache verbunden fühlen. Durch gemeinsame Projekte in Bildung und Literatur sowie durch sportliche Wettkämpfe erleben Mitglieder einen praktischen Austausch, der über Grenzen hinweg funktioniert.
Die Arbeit erfolgt in Zusammenarbeit mit Partnern wie TV5Monde und der Vereinigung frankophoner Universitäten, die Zugang zu Medien und Hochschulbildung erleichtern. Projekte konzentrieren sich auf Regionen in Afrika, Europa, Amerika, Asien und Ozeanien.
Ständige Vertretungen bei den Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union ermöglichen direkte diplomatische Kontakte zwischen französischsprachigen Nationen. Diese Präsenz erleichtert die Koordination bei globalen Themen wie Bildung, Klimawandel und Menschenrechten.
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