Musée des Égouts de Paris, Infrastrukturmuseum nahe der Alma-Brücke, Paris, Frankreich
Das Pariser Abwassermuseum befindet sich in der Nähe der Pont de l'Alma und zeigt etwa 500 Meter aktiv genutzter unterirdischer Kanäle, die das Abwassersystem und die Wasserwirtschaft der Stadt unter den Straßen demonstrieren. Die Ausstellung veranschaulicht, wie Ingenieure dieses Netzwerk geschaffen haben, um Wasser durch die Stadt zu leiten und zu behandeln.
Das Museum wurde 1889 während der Weltausstellung eröffnet, um die Fortschritte der städtischen Infrastruktur in Paris zu zeigen. Die Eröffnung spiegelte den Stolz der Stadt auf ihre modernen Kanalisationssysteme wider, die eine wachsende Bevölkerung versorgen konnten.
Die Kanalisation unter Paris ist in der Literatur und Popkultur präsent, was das öffentliche Interesse an diesen unterirdischen Räumen weckte. Heute können Besucher verstehen, wie diese Bauwerke die Stadt geprägt haben und welche Rolle sie im alltäglichen Leben spielen.
Der Zugang erfolgt durch einen Eingang an der Quai d'Orsay, und Besucher sollten mit feuchten und kühlen Bedingungen rechnen, da sie sich unter der Erde befinden. Festes Schuhwerk ist empfohlen, und es ist ratsam, an einem geführten Rundgang teilzunehmen, um die Funktionsweise der Anlage richtig zu verstehen.
Die Kanäle unterhalb der Stadt tragen die Namen der Straßen, unter denen sie verlaufen, wodurch eine seltsame Spieglung der oberirdischen Welt entsteht. Dieses System macht es leicht, sich zu orientieren, wenn man unter der Erde spaziert.
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