Marais, Historisches Viertel im Zentrum von Paris, Frankreich
Le Marais ist ein Viertel im zentralen Paris, das sich über Teile des 3. und 4. Arrondissements erstreckt und für seine schmalen gepflasterten Gassen bekannt ist. Die Gebäude stammen oft aus dem 17. Jahrhundert, mit Innenhöfen, hohen Fenstern und Fassaden aus hellem Stein.
Karl V. ließ das Sumpfgebiet im 14. Jahrhundert trockenlegen, was den Adelsfamilien ermöglichte, dort Residenzen zu errichten. Im 17. Jahrhundert entstanden zahlreiche Herrenhäuser, die bis heute das Stadtbild prägen.
Der Name kommt vom französischen Wort für Sumpf, das an die frühere Landschaft erinnert, während heute Cafés mit Terrassen und kleine Geschäfte die Straßen prägen. Besucher bemerken die Mischung verschiedener Gemeinschaften, die hier zusammenleben und arbeiten, was sich in den Schaufenstern und auf den Plätzen zeigt.
Wer zu Fuß unterwegs ist, kann die kleinen Gassen und Höfe am besten erkunden, da viele Orte nicht direkt an großen Straßen liegen. Mehrere Metrostationen bieten Zugänge von verschiedenen Seiten und erleichtern die Orientierung im Viertel.
Place des Vosges aus dem Jahr 1605 war der erste geplante Platz in Paris und zeigt einheitliche Backsteingebäude mit steinernen Details. Unter den Arkaden verkaufen Galerien heute Kunst und Antiquitäten, während Einheimische im zentralen Park entspannen.
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