Regionaler Naturpark Camargue, Naturschutzgebiet in Bouches-du-Rhône, Frankreich.
Der Camargue Regional Natural Park ist ein Schutzgebiet mit Feuchtgebieten, Marschen, Salzsümpfen und Reisfeldern zwischen Mittelmeer und Rhone. Das Gelände erstreckt sich über eine riesige Fläche und bietet Raum für vielfältige Pflanzen- und Tierarten.
Das Gebiet wurde durch menschliche Eingriffe im 19. Jahrhundert geprägt, als Deiche gebaut wurden, um Salzwasser zu regulieren und Flussüberflutungen zu verhindern. Diese Maßnahmen ermöglichten es, landwirtschaftliche Flächen zu stabilisieren und die Region für die Besiedlung zugänglich zu machen.
Die Region ist bekannt für ihre Pferderasse, die hier seit Jahrhunderten gezüchtet wird und das Landschaftsbild prägt. Besucher sehen diese Tiere oft in freier Wildbahn grasen und bemerken, wie sie eng mit der lokalen Identität verbunden sind.
Der Park bietet verschiedene Wege und Routen für unterschiedliche Aktivitäten wie Wandern, Radfahren und Reiten. Besucher sollten angemessene Ausrüstung mitbringen und auf Wetterbedingungen vorbereitet sein, besonders in den wärmeren Monaten.
Das Gebiet ist Heimat einer weißen Pferderasse, die wild über die Ebenen wandert und ein charakteristisches Merkmal der Landschaft ist. Gleichzeitig sammeln sich tausende rosa Flamingos in den Schilfbereichen, besonders während der Zugzeiten.
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