Cima Maledia, Alpengipfel in den Seealpen, Italien und Frankreich
Die Cima Maledia ist ein Bergipfel in den Maritimen Alpen, der sich auf 3.061 Metern erhebt und die natürliche Grenze zwischen dem italienischen Piemont und der französischen Region Provence-Alpes-Côte d'Azur bildet. Die umgebende Landschaft zeigt steile Hänge und felsige Strukturen ohne nennenswerte Vegetation in den höheren Bereichen.
Der Berg wurde 1895 erstmals von Louis Maubert und Jean-Baptiste Plent erklommen, die eine Nordwestroute als Standardweg etablierten. Diese frühen Ersteigungen legten den Grundstein für spätere Bergsteiger, die den Berg in den folgenden Jahrzehnten erforschten.
Der Name Maledia stammt aus der Regionalfantasie über drei Schwestern, die einen Fluch über den Berg aussprachen, wodurch seine karge Landschaft entstand. Diese Geschichte ist in den lokalen Überlieferungen des Piemont tief verwurzelt und prägt bis heute die Wahrnehmung des Ortes.
Bergsteiger können in zwei Schutzhütten übernachten: die Pagari-Hütte auf der italienischen Seite und die Nizza-Hütte auf der französischen Seite. Es ist ratsam, die Wetterbedingungen vor dem Aufstieg zu überprüfen, da sie in dieser Höhe schnell wechseln können.
Zwei Gletscher fließen von den Berghängen: der Maledia-Gletscher nach Nordosten und der Pagari-Gletscher, der sich in Richtung des Lago Pagari erstreckt. Trotz der südlichen Lage zeigen diese Gletscher die extremen Höhenbedingungen, die auf dem Gipfel herrschen.
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