Mont Clapier, Alpengipfel in den Seealpen, Frankreich und Italien
Monte Clapier erhebt sich auf 3045 Meter Höhe und markiert die Grenze zwischen der französischen Region Alpes-Maritimes und der italienischen Provinz Cuneo. Der Berg ist ein charakteristischer Gipfel der Maritimen Alpen mit Zugang über etablierte Wanderwege von beiden Seiten der Grenze.
Die erste erfolgreiche Ersteigung des Gipfels fand 1832 durch den italienischen Bergsteiger Luigi Giovanni Fecia Cossato von der Entracque-Seite statt. Diese frühe Erkundung war Teil des wachsenden alpinen Interesses im 19. Jahrhundert, als Bergsteiger die Gipfel der Region systematisch erschlossen.
Der Name des Berges kommt vom französischen Wort 'Clapier', das sich auf Steinhaufen bezieht, die die französisch-italienische Grenze in der Nähe des Gipfels markieren. Diese Namenswahl zeigt, wie die Einheimischen seit langem die Landschaft zur Orientierung nutzen.
Die beste Anreise erfolgt über das CAF-Refugium Madonna de Fenêtre, das als Ausgangspunkt für die Gipfelbesteigung dient. Der gekennzeichnete GR52-Wanderweg verbindet verschiedene Routen und bietet eine strukturierte Möglichkeit, sowohl von französischer als auch von italienischer Seite aufzusteigen.
Der Berg beherbergt den südlichsten Gletscher der Alpen auf seiner italienischen Seite, ungefähr 40 Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Dieser kleine Gletscher ist ein seltenes Merkmal für diese südliche Region und zeigt, wie der hohe Gipfel extremes Klima bewahrt.
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