Cime du Gélas, Gipfel in den Seealpen, Frankreich und Italien.
Die Cime du Gélas ist ein Gipfel in den Seealpen mit einer Höhe von 3.143 Metern, dessen zwei Gipfel durch eine tiefe Schlucht getrennt sind. Die Formation erstreckt sich entlang der Grenze zwischen Frankreich und Italien und bietet steile, von Geröll geprägte Hänge.
Der erste dokumentierte Aufstieg erfolgte 1864 durch Paolo di Saint-Robert, der diese technisch anspruchsvolle Route bewältigt hat. Die Besteigung erforderte spezialisierte Bergsteigerkenntnisse und markierte den Beginn der alpinen Erkundung in diesem Gebietsabschnitt.
Das Gipfelkreuz auf dem nördlichen Gipfel wurde von Priestern aus Cuneo errichtet und zeigt die religiösen Verbindungen zwischen den französischen und italienischen Tälern, die bis heute in diesem Gebiet bestehen.
Der Aufstieg auf den Gipfel erfordert alpine Kletterfähigkeiten und ist nur für erfahrene Bergsteiger geeignet. Zur Unterstützung gibt es die Bivacco Moncalieri als Bergunterkunft etwa 1 Kilometer nordöstlich des Gipfels, die Kletterern bei der Vorbereitung hilft.
Der Name des Gipfels stammt von den Gletschern, die einst die nördlichen Hänge bedeckten und in ihrer Gletscher-Etymologie liegt die Geschichte dieses Ortes. Diese Gletscher sind seit dem 20. Jahrhundert kontinuierlich geschrumpft und zeigen die Auswirkungen von Klimaveränderungen auf dieses alpine Ökosystem.
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