Phare de la Jument, Historischer Leuchtturm in Ouessant, Frankreich.
La Jument ist ein Leuchtturm auf einer Felsformation im Fromveur-Durchgang vor der Küste von Ouessant im keltischen Meer. Der Turm aus Granit erreicht eine Höhe von 47,50 Metern und sendet drei rote Blitze alle 15 Sekunden aus, die über 10 Seemeilen sichtbar sind.
Der Bau begann 1904, nachdem Charles-Eugène Potron 400.000 Francs gespendet hatte, um die gefährliche Passage sicherer zu machen. Die erste Inbetriebnahme fand am 15. Oktober 1911 statt, und seit 1991 arbeitet der Leuchtturm vollautomatisch ohne ständiges Personal.
Der Name stammt vom bretonischen Wort für Stute und bezieht sich auf den Felsen, der bei Ebbe wie ein Pferdekopf aus dem Meer ragt. Besucher auf vorbeifahrenden Booten sehen oft Wellen, die den Turm bis zur Laterne umhüllen und das spektakuläre Zusammenspiel von Meer und Architektur zeigen.
Der Leuchtturm ist nicht öffentlich zugänglich, aber man kann ihn von Booten aus sehen, die um die Insel Ouessant fahren. Die besten Sichtbedingungen bieten sich bei ruhigem Wetter und klarer Luft, wenn das rote Lichtsignal weithin erkennbar ist.
Im Winter 2017 und 2018 wurden wissenschaftliche Messungen durchgeführt, bei denen Wellen von 24,60 Metern Höhe in der Nähe des Turms registriert wurden. Im Inneren gibt es einen Ehrenraum mit Fischgrätenparkett aus Eiche und einem Bronzeporträt des Spenders, das an die Finanzierung des Projekts erinnert.
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