Archipel de Molène, Küstenarchipel in der Bretagne, Frankreich
Der Molène-Archipel umfasst neunzehn Inseln und kleine Eilande, die sich über etwa 16 Kilometer zwischen Le Conquet und der Insel Ouessant erstrecken. Diese Inselgruppe bietet Felsküsten, kleine Strände und grüne Hügel mit insgesamt etwa 195 Hektar Landfläche.
Während der Eiszeit bildete dieser Archipel eine zusammenhängende Landmasse, die sich von Le Conquet bis zur Pointe Saint-Mathieu erstreckte. Als die Meeresspiegels stiegen, wurden diese Landflächen zu den heute sichtbaren einzelnen Inseln und Eilanden getrennt.
Der Ort trägt seinen Namen von der bretonischen Sprache und spiegelt die enge Verbindung der Inselbewohner zum Meer wider. In den Dörfern kann man heute noch alte Fischerhäuser sehen, die zeigen, wie die Menschen hier seit Jahrhunderten vom Wasser lebten.
Die Inseln sind hauptsächlich zwischen April und Oktober erreichbar, wenn Fährverbindungen vom Hafen Le Conquet verkehren. Ein typischer Besuch auf der Insel Molène dauert etwa dreieinhalb Stunden, was ausreichend Zeit für einen Rundgang bietet.
Bei extrem niedrigen Gezeitenständen können Besucher zwischen manchen Inseln zu Fuß gehen, besonders von Triélen zu Molène. Diese seltene Gelegenheit wird von Einheimischen jedes Jahr als traditionelle Wanderung begangen.
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