Chapelle Notre-Dame-de-Jérusalem de Fréjus, Katholische Kapelle in Fréjus, Frankreich
Die Chapelle Notre-Dame-de-Jérusalem de Fréjus ist eine achteckige Kapelle mit Wänden, die mit Fresken der Passion Christi geschmückt sind und künstlerische Elemente durchgehend in ihr Inneres integrieren. Der Raum zeigt ein komplexes ikonographisches Programm, das religiöse Szenen und figürliche Darstellungen kombiniert.
Die Kapelle wurde 1961 nach der Vision von Jean Cocteau und dem Bankier Louis Martinon gegründet und 1965 vollendet, kurz nach Cocteaus Tod. Dieser Zeitraum von vier Jahren markiert eine intensive Phase künstlerischer Zusammenarbeit zwischen Visionar und Finanzier.
Die Kapelle trägt den Namen Jerusalem, was auf ihre Verbindung zu heiligen Orten verweist und zeigt, wie Cocteau religiöse Themen mit modernem künstlerischem Ausdruck verband. Der Innenraum mit seinen bemalten Wänden spiegelt diese Mischung aus Tradition und zeitgenössischer Kreativität wider.
Besucher sollten die regelmäßigen Öffnungszeiten überprüfen, die je nach Jahreszeit variieren, und sich auf einen kleineren, intimen Raum vorbereiten. Das Innere erfordert sorgfältige Betrachtung, um alle bemalten Details richtig zu schätzen.
Édouard Dermit führte die gesamte künstlerische Ausführung durch und entwickelte die Fresken aus Cocteaus Entwürfen weiter, was ihm eine kreative Mitverantwortung gab. Seine Arbeit zeigt, wie ein Künstler eine fremde Vision interpretieren kann und dabei eigene handwerkliche Fähigkeiten einbringt.
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