Barrage de Malpasset, Historische Staumauerruinen in Fréjus, Frankreich.
Das Barrage de Malpasset sind Überreste eines Bogenstaudammes in Fréjus mit Betonstrukturen und einem massiven Bruch in der Mitte. Hier kann man deutlich sehen, wie gewaltig die Kraft des Wassers war, die das ursprüngliche Bauwerk zerstört hat.
Das Bauwerk brach am 2. Dezember 1959 plötzlich zusammen und setzte 48 Millionen Kubikmeter Wasser frei. Dieses Unglück forderte 423 Menschenleben im Reyran-Tal und war einer der schlimmsten Dammbrüche des 20. Jahrhunderts.
Ein Denkmal in der Nähe des römischen Amphitheaters zeigt Namen von Opfern und trägt eine Botschaft von Charles de Gaulle für Fréjus' Wiederaufbau. Besucher können dort die Bedeutung des Ortes für die Stadt und ihre Bewohner nachvollziehen.
Die Ruinen können das ganze Jahr über besucht werden, aber einige Bereiche sind je nach Wetterlage zugänglich. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Gelände uneben ist und teilweise steile Abhänge hat.
Ingenieure entdeckten, dass unentdeckte geologische Verwerfungen im Untergrund zum Einsturz führten und dies weltweit zu neuen Sicherheitsstandards in der Dammkonstruktion führte. Diese Erkenntnisse veränderten den Umgang mit Gründungsuntersuchungen und Dammsicherheit dauerhaft.
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