Institut d'art et d'archéologie, Kunst- und Archäologieinstitut im 6. Arrondissement, Frankreich
Das Institut fur Kunst und Archaologie ist ein vierstockiges Gebaude an der rue Michelet, das von Rotziegelfassaden und Renaissance-Elementen gepragt ist. Die Struktur integriert umfangreiche Sammlungen zu Kunstgeschichte und archaologischen Themen in seinen Raumen.
Der Neubau wurde 1924 unter der Leitung des Architekten Paul Bigot begonnen und 1932 fertiggestellt, nachdem dieser den Grand Prix de Rome gewonnen hatte. Das Projekt entstammt einer Zeit, in der die Kunstgeschichte als akademisches Fach an franzosischen Universitaten an Bedeutung gewann.
Das Institut trägt den Namen des Philanthropen Gabriel Monod, der Kunstgeschichte an der Sorbonne etablierte. Der Ort symbolisiert die akademische Verbindung zwischen künstlerischer Forschung und archäologischen Sammlungen im Herzen des Quartiers.
Das Gebaude beherbergt die Bibliothek Michelet, die umfangreiche Fachliteratur zu Kunstgeschichte und Archaologie anbietet. Besucher sollten beachten, dass der Zutritt als Forscher oder Student erforderlich sein kann und Öffnungszeiten begrenzt sind.
Das Gebaude beherbergte ursprunglich auf der vierten Etage ein grobes Modell des antiken Rom, das Paul Bigot selbst schuf und Konstantins Zeitalter darstellte. Dieses aufwendige Miniatur-Diorama zeigte die Stadt in ihrem historischen Glanz und war ein Resultat von Bigots archaologischem Interesse.
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