Sentier, Technologie- und Textilviertel im 2. Arrondissement, Frankreich
Das Sentier ist ein Viertel in der 2. Arrondissements von Paris, das von vier Straßen begrenzt wird: der Rue Montmartre, dem Boulevard de Sébastopol, dem Boulevard Poissonnière und der Rue Réaumur. Das Gebiet ist bekannt für kleine Geschäfte, Handwerksbetriebe und enge Gassen, die das alte Paris bewahren.
Im 17. Jahrhundert war das Gebiet unter dem Namen Cour des Miracles bekannt und diente als Unterschlupf für eine organisierte Gemeinschaft von Bettlern und Obdachlosen. Der Ort transformierte sich später zu einem Handwerks- und Handelszentrum, besonders nach der Ära Napoleons.
Im Sentier haben sich über Generationen hinweg jüdische, türkische, armenische und asiatische Gemeinschaften angesiedelt und geprägt die Straßen mit ihren Geschäften und Handwerksbetrieben. Heute findet man noch immer die Spuren dieser verschiedenen Kulturen in den kleinen Läden und dem Treiben der Straßen wieder.
Das Viertel ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die engen Straßen und Gassen eine gemütliche Fortbewegung ermöglichen. Du findest zahlreiche Restaurants, Cafés und kleine Geschäfte, die über den ganzen Tag verteilt sind und das Viertel lebendig halten.
Die Passage du Caire wurde nach Napoleons ägyptischer Expedition gebaut und gilt als das erste überdachte Einkaufspassage in Paris. Mit ihren dekorativen Details und dem ägyptischen Einfluss ist sie eine faszinierende Zeitkapsel aus dem frühen 19. Jahrhundert.
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