City walls of Besançon, Verteidigungsmauern in Besançon, Frankreich.
Die Stadtmauern von Besançon bilden ein durchgehendes Befestigungssystem mit Türmen, Bastionen und monumentalen Toren, das sich um die Altstadt schlängelt. Das Ensemble erstreckt sich über mehrere Kilometer und nutzt dabei die natürliche Biegung des Flusses Doubs.
Der Bau der heutigen Mauern begann 1668 unter König Ludwig XIV. mit dem Militäringenieur Vauban als Leiter, der die älteren mittelalterlichen Befestigungen völlig umgestaltete. Das Projekt machte Besançon zu einer der am besten befestigten Städte Europas.
Die Befestigungen prägen das Erscheinungsbild der Altstadt und zeigen Besançon als wichtigen Militärplatz. Ihre Tore und Bastionen waren lange Zeit die Grenzen zwischen Stadt und Land.
Besucher können auf den Mauern spazieren und verschiedene Türme erkunden, in denen heute Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Der beste Ausgangspunkt ist der zentrale Altstadtbereich, von dem aus mehrere Aufgänge zu den Wegen auf der Mauer führen.
Das Befestigungssystem nutzt eine Flussbiegung des Doubs so geschickt, dass nur drei Seiten durch Mauern geschützt werden mussten. Der Fluss selbst dient als natürliche vierte Verteidigungslinie und macht die Anlage zu einem Meisterwerk der Landschaftsarchitektur.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.