Palotai-sziget, Naturschutzgebiet im IV. Bezirk von Budapest, Ungarn
Palotai-sziget ist ein Naturschutzgebiet im Bezirk IV von Budapest, das sich entlang der Donau erstreckt und von dichten Weiden- und Schwarzerlenwäldern geprägt ist. Diese Wälder bilden einen zusammenhängenden natürlichen Raum im städtischen Umfeld mit reicher Vogelwelt und anderen Tierarten.
Das Gebiet entstand in seiner heutigen Form durch Baggerarbeiten im Jahr 2008, die während der Modernisierung einer Eisenbahnbrücke durchgeführt wurden. Diese Arbeiten verwandelten einen Teil der Halbinsel dauerhaft in eine Insel, die auch bei Niedrigwasser von der Stadt getrennt bleibt.
Der Platz war lange Zeit das Zentrum des öffentlichen Lebens und wurde von lokalen Künstlern, Musikern und Handwerkern geprägt. Die Holzläden an den Häusern und die engen Gassen zeugen noch heute von dieser lebendigen Vergangenheit.
Der beste Zugang erfolgt von der U-Bahn-Station Újpest-Városkapu aus, von wo aus man über eine Eisenbahnbrücke gehen kann, oder mit verschiedenen Buslinien von anderen Teilen der Stadt. Das Gelände ist am leichtesten zu Fuß zu erkunden und bietet mehrere Wege durch die Wälder.
Das Gelände ist bekannt für wild wachsenden Knoblauch, der frei in den Waldböden gedeiht und es von anderen grünen Flächen in Budapest unterscheidet. Zusätzlich bietet das Gebiet Schutz für seltene Arten wie Flugkäfer, die in der Stadt sonst nicht anzutreffen sind.
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