Königlich ungarische Geologische Anstalt, Geologisches Museum in Stefánia út, Budapest, Ungarn.
Das Geologische Museum Budapest ist ein geologisches Museum in Budapest, Ungarn, das Mineralien, Fossilien und Gesteinsproben aus dem gesamten Karpatenbecken zeigt. Die Sammlung reicht von winzigen Kristallen bis hin zu großen Gesteinsbrocken und gibt einen Überblick über die natürliche Geschichte des Landes.
Die Ungarische Geologische Gesellschaft gründete das Museum im Jahr 1869, um die natürliche Geschichte des Landes zu erforschen und zu bewahren. Das Gebäude selbst wurde 1896 fertiggestellt und wurde von Ödön Lechner entworfen, einem der bekanntesten ungarischen Architekten seiner Zeit.
Das Museum trägt den Namen Stefánia-Palast, weil das Gebäude ursprünglich als repräsentativer Ort für die ungarische Wissenschaft gedacht war. Wer es heute besucht, sieht noch deutlich den Anspruch, dem Wissen über die Erde einen würdigen Rahmen zu geben.
Besuche sind in der Regel nur nach vorheriger Anmeldung möglich, am besten direkt beim Museum. Mittwochs tagsüber ist das Haus üblicherweise für Führungen geöffnet, aber es empfiehlt sich, vorab zu überprüfen, ob ein Termin verfügbar ist.
Zur Sammlung gehören fluoreszierende Mineralien aus den Franklin- und Sterling-Minen in den USA, die von der Familie Cherepy geschenkt wurden. Unter ultraviolettem Licht leuchten diese Steine in lebhaften Farben auf, ein Anblick, den man in einem mitteleuropäischen Museum nicht erwartet.
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