Stefánia Palace and Cultural Centre, Zentrum für darstellende Künste in Zugló, Ungarn
Der Stefánia-Palast und das Honvéd-Kulturzentrum bestehen aus zwei benachbarten Gebäuden an der Stefánia-Straße im XIV. Budapester Bezirk, wenige Häuser vom Stadtwäldchen entfernt. Der Stefánia-Palast ist der ältere Bau; das Honvéd-Kulturzentrum wurde 1979 übergeben. Der Theatersaal wurde am 1. Juni 1978 eröffnet. Beide Gebäude gehören der ungarischen Armee und sind öffentlich zugänglich.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Palast verstaatlicht und der Ungarischen Volksarmee für kulturelle und Freizeitzwecke übergeben; die Institution selbst entstand 1948. Die Kriegsschäden waren so schwer, dass die vollständige Wiederherstellung bis 1965 dauerte. Von 1952 bis 1956 leitete die Schauspielerin Békés Itala hier eine Amateurtheatergruppe, 1956 folgte die Literarische Bühne, in den 1970er Jahren das Jugendtheater. Der Theatersaal wurde am 1. Juni 1978 übergeben, das benachbarte Honvéd-Kulturzentrum 1979.
Der Komplex ist nach der Stefánia-Straße benannt, nicht nach einer Person. Seit 1948 diente er der Ungarischen Volksarmee; noch heute gehören beide Gebäude und die Betreiberstiftung dem Militär. Von 1952 bis 1956 leitete die Schauspielerin Békés Itala, damals am Magyar Néphadsereg Színháza engagiert, hier eine Amateurtheatergruppe; 1956 folgte die Literarische Bühne, in den 1970er Jahren das Jugendtheater.
Der Ort liegt an der Stefánia-Straße 34-36 in Budapest und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Besucher sollten vorher überprüfen, welche Aufführungen angeboten werden, da das Programm sich regelmäßig ändert.
Beide Gebäude gehören bis heute der ungarischen Armee, ebenso die Stiftung, die sie betreibt; dennoch steht der Komplex allen offen. Der Theatersaal wurde am 1. Juni 1978 übergeben, Jahrzehnte nach der Verstaatlichung des Palastes.
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