Kathedrale St. Stephan, Barocke Kathedralbasilika in Székesfehérvár, Ungarn.
Die Kathedralbasilika des Heiligen Stephans ist eine barocke Kirche mit roten Marmordekorationen, vergoldeten Holzskulpturen und ausgedehnten Fresken an Wänden und Decke. Das Innere zeigt religiöse Szenen und kunstvolle Details, die die gesamte Raumhöhe nutzen.
Der Bau entstand zwischen 1758 und 1768 und wurde 1777 durch ein Dekret von Papst Pius VI. zur Kathedrale erhoben. Diese Erhebung bekräftigte die Bedeutung der Kirche für das religiöse Leben der Region.
Der Altaraufsatz von Vinzenz Fischer zeigt König Stephan, der vor der Muttergottes kniet und die Verbindung zwischen ungarischer Monarchie und dem Glauben ausdrückt. Diese Darstellung verdeutlicht, wie eng die Herrschaft mit der Kirche verflochten war.
Die Kirche ist tagsüber für Besucher zugänglich und bietet einen zentralen Standort in Székesfehérvár in der Nähe anderer historischer Gebäude. Regelmäßige Gottesdienste finden statt, sodass Besucher den liturgischen Alltag erleben können.
Die spätbarocke Kanzel zeigt eine Skulpturengruppe mit dem Triumphzug der Kirche über den Götzendienst, eine Anspielung auf Ungarns Christanisierung unter dem Heiligen Stephanus. Dieses Detail ist ein visuelles Zeugnis einer bedeutenden spirituellen Transformation.
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