Serbian Orthodox church in Székesfehérvár, Serbisch-orthodoxe Kirche in Rácváros, Székesfehérvár, Ungarn
Die serbisch-orthodoxe Kirche in Székesfehérvár ist ein Barockgebäude mit reich verzierter Fassade und dekorativen Steinelementen, die das Äußere prägen. Der Innenraum folgt der orthodoxen Raumaufteilung mit seinen charakteristischen architektonischen Besonderheiten.
Die Serben kamen mit dem osmanischen Heer nach Székesfehérvár und besaßen bereits 1601 eine eigene Kirche. Der Bau des 18. Jahrhunderts wurde mehrfach umgebaut: 1723 bestand er noch aus Holz und Lehm, 1756 wurde ein Turm ergänzt, und zwischen 1770 und 1772 errichtete man über dem alten Bau eine größere Kirche, die danach abgetragen wurde. Der Maurermeister József Kershoffer führte die Arbeiten aus, ohne die Gottesdienste zu unterbrechen; die Ausstattung war 1780 vollendet.
Die Kirche zeigt traditionelle orthodoxe Merkmale wie eine Ikonostase, die den Kirchenraum teilt und religiöse Kunstwerke ausstellt. Diese Ausstattung folgt den üblichen Konventionen des orthodoxen Christentums und prägt die Atmosphäre des Innenraums.
Der Ort liegt zentral in Székesfehérvár und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher sollten wissen, dass Gottesdienste nach dem orthodoxen Kalender stattfinden und sich auf entsprechende Verhaltensweisen vorbereiten sollten.
Die neue Kirche wurde über der alten errichtet, damit die Gottesdienste nie unterbrochen wurden; das alte Gebäude riss man erst ab, als der Neubau 1771 fertig war. Der Maurermeister József Kershoffer führte diese mit der Gemeinde vereinbarte ungewöhnliche Bauweise aus.
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