Anandpur Sahib, Religiöse Stadt im Bezirk Rupnagar, Indien.
Anandpur Sahib liegt zwischen den Shivalik-Hügeln und dem Sutlej, auf einer Höhe von 286 Metern, wo religiöse Bauten und alte Mauern die Landschaft prägen. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Ebenen, mit Treppen, die zu Plattformen führen, von denen aus man das Flusstal und die nahen Berge überblicken kann.
Guru Tegh Bahadur erwarb das Land 1665 vom Herrscher von Bilaspur und nannte die Ansiedlung anfangs Chak Nanki, nach seiner Mutter. Sein Nachfolger Guru Gobind Singh erweiterte den Ort mit Befestigungen, bis das frühe 18. Jahrhundert die Besiedlung zeitweise unterbrach.
Die Gründung trägt den Namen Anandpur, was Ort der Glückseligkeit bedeutet, und verbindet den Ursprung mit einer Tradition der inneren Stärkung. Der Khalsa-Orden entstand hier im Jahr 1699, wodurch dieser Ort zu einem lebendigen Zentrum für Gläubige wurde, die heute noch die Taufzeremonie nachvollziehen können.
Die Anreise erfolgt über die Nationalstraße 503, während Unterkünfte in staatlichen Touristen-Hütten oder in einer Einrichtung mit 70 Betten im nahegelegenen Nangal verfügbar sind. Ein Besuch erfordert bequeme Schuhe wegen der vielen Stufen, und frühe Morgenstunden bieten ruhigere Bedingungen für Erkundungen.
Fünf miteinander verbundene Festungen, über zehn Jahre hinweg errichtet, schützten die Siedlung durch ein ausgeklügeltes System aus Erdwällen und unterirdischen Gängen. Diese Tunnel ermöglichten Bewegungen zwischen den Befestigungen, ohne die Sicherheit der Verteidiger zu gefährden.
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