Chengalpattu, Verwaltungszentrum im Distrikt Chengalpattu, Indien
Chengalpattu ist eine Stadt im gleichnamigen Distrikt in Tamil Nadu, etwa 56 Kilometer südlich von Chennai an der National Highway 45 gelegen. Die Stadt erstreckt sich über ein flaches Gelände auf 36 Metern Höhe und wird vom Kolavai-See im Norden begrenzt, während Wohnviertel und Geschäftsbereiche sich entlang der Hauptstraßen verteilen.
Zwischen 600 und 900 wurde die Gegend unter der Herrschaft der Pallava-Dynastie zu einem Verwaltungs- und Militärzentrum ausgebaut. Später diente der Ort als Stützpunkt während der britischen Kolonialzeit und entwickelte sich nach der Unabhängigkeit zum Sitz der Distriktbehörden.
Der Name stammt von den Wasserlilien ab, die in der Region wachsen und auf Tamil als Chengu bezeichnet werden. Viele Bewohner besuchen die Tempel am frühen Morgen, bevor sie zur Arbeit gehen, und die Straßen füllen sich dann mit dem Duft von Räucherstäbchen und Jasminblüten.
Der Bahnhof verbindet den südlichen Teil Tamil Nadus mit Chennai durch regelmäßige Zugverbindungen und liegt direkt an der Durchgangsstraße nach Süden. Wer früh am Morgen oder am späten Nachmittag unterwegs ist, findet weniger Verkehr und kann sich leichter in der Stadt orientieren.
Das Kolavai-Seewasser versorgt Industriebetriebe in Chennai und beherbergt eine besondere Art von Wasserlilien, die dem Ort seinen Namen gaben. An manchen Nachmittagen sieht man Fischer am Ufer, die mit traditionellen Netzen arbeiten und den Fang direkt vor Ort verkaufen.
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