Schweizerische Nationalbank, Zentralbank in Bern, Schweiz
Die Schweizerische Nationalbank ist die Zentralbank des Landes mit Hauptsitzen in Bern und Zürich, unterstützt durch weitere Filialen in der Schweiz und Singapur. Sie steuert die Geldpolitik und sorgt für die Stabilität des Schweizer Frankens durch direkte Marktoperationen und Währungsreserven.
Das Nationalbankgesetz von 1905 legte den Grundstein für diese Institution, die im Juni 1907 ihre Tätigkeit aufnahm und damit die monetäre Zersplitterung des Landes beendete. Seither trägt sie die Verantwortung für die Ausgabe von Banknoten und die Verwaltung der Währungsreserven der Eidgenossenschaft.
Der siebenköpfige Bankrat trifft sich mehrmals jährlich und beaufsichtigt die Geschäftsführung aus einem modernen Verwaltungsgebäude heraus, das zugleich als Anlaufstelle für offizielle Bankgeschäfte dient. Besucher können sich in der Kassenhalle mit dem regulierten Tauschbetrieb vertraut machen, bei dem alte Noten ohne bürokratische Hürden in gültige Scheine gewechselt werden.
Wer noch ältere Banknotenserien besitzt, kann diese an jedem Schalter gebührenfrei umtauschen, wobei keine zeitliche Frist gilt. Die Hauptstelle in Bern liegt zentral und ist während der üblichen Geschäftszeiten für solche Anliegen geöffnet.
Die Aktienstruktur setzt sich aus 100.000 Namensaktien zusammen, von denen öffentliche Körperschaften etwa zwei Drittel und private Aktionäre das verbleibende Drittel halten. Diese besondere Eigentümerstruktur sichert eine breite Verankerung in der schweizerischen Wirtschaft und Gesellschaft.
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