Lötschbergtunnel, Eisenbahntunnel in Bern und Wallis, Schweiz
Der Lötschberg-Tunnel ist ein Eisenbahntunnel, der sich über etwa 14,6 Kilometer durch die Schweizer Alpen erstreckt und das Berner Oberland mit dem Wallis verbindet. Die zweigleisige Strecke dient dem Personen- und Güterverkehr und wird von modernen Zügen regelmäßig befahren.
Der Bau des Tunnels begann in den frühen 1900er Jahren und wurde 1913 abgeschlossen, was einen großen Durchbruch im Schweizer Eisenbahnwesen darstellte. Diese Verbindung ermöglichte erstmals eine direkte Eisenbahnroute zwischen Nord- und Südschweiz über die Alpen.
Der Tunnel verkörpert die Verbindung zwischen zwei unterschiedlichen Schweizer Landschaften und Kulturen, die sonst durch die Alpen getrennt wären. Diese Durchquerung ermöglicht es Menschen und Waren, leicht zwischen den Deutschsprachigen Regionen und dem französischsprachigen Wallis zu reisen.
Der Tunnel wird von normalen Personenzügen und Güterzügen befahren, die regelmäßig zwischen den beiden Regionen verkehren. Besucher können die Zugfahrt durch den Berg genießen, obwohl die Reise zeitweise dunkel ist und keine Aussicht bietet.
Der Tunnel durchquert eine bergige Region, in der Wanderer und Bergsteiger die Alpen erkunden, während der Zug unsichtbar unter ihnen hindurchfährt. Diese Gegenüberstellung von oberirdischem Berg- und unterirdischem Eisenbahnverkehr zeigt zwei völlig unterschiedliche Arten, die Alpen zu durchqueren.
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