Kohlendreieckbrücke, Brücke in Zürich, Schweiz
Die Kohlendreieckbrücke ist eine Eisenbahnbrücke in Zürich, die Geleisanlagen über einem komplexen Eisenbahnnetz verbindet und etwa 394 Meter lang ist. Die moderne Konstruktion besteht aus sieben Spannfeldern mit massiven Betonstützen und nutzt eine spezielle rutschfeste Oberfläche, die erstmals auf einer so langen Eisenbahnbrücke in der Schweiz eingesetzt wurde.
Die Brücke wurde von 2010 bis 2015 als Teil des Durchmesser-Eisenbahnprojekts gebaut, das neue Verbindungen im Zürcher Schienennetz schaffte. Die Konstruktion erforderte spezielle Stahlkabel zur Stabilisierung von Rissen in den Betonstützen, was zeigt, wie Ingenieure während des Baus Herausforderungen lösten.
Der Name Kohlendreieck erinnert an die Zeit, als in diesem Gebiet Kohle gelagert wurde, besonders während der Ära der Dampflokomotiven. Die alte Eisenbahnanlage aus den 1950er Jahren steht direkt neben der Brücke und zeigt, wie die Eisenbahn diese Gegend geprägt hat.
Die Brücke liegt in der Nähe des Hauptbahnhofs und verbindet den östlichen Teil mit westlichen Stadtteilen. Besucher können sie am besten vom Bahnhof oder von nahegelegenen Straßen aus sehen, wo Züge regelmäßig über die Konstruktion fahren.
Die erste Eisenbahnbrücke in der Schweiz, die ein spezielles rutschfestes Oberflächensystem namens LVT verwendete, das ursprünglich in Tunneln eingesetzt wurde. Diese Technik ermöglichte es, eine zuverlässige Lösung ohne traditionelle Kiesschicht zu schaffen.
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