Lokomotivdepot F, Eisenbahndepot im Kreis 4, Zürich, Schweiz
Das Lokomotivdepot F ist ein Eisenbahnschuppen in Zürichs Kreis 4 mit einer 180 Meter langen Halle, die sieben parallele Gleise enthält. Zwei Seitengebäude mit Werkstätten und Büros flankieren die Haupthalle auf beiden Seiten.
Das Depot wurde zwischen 1898 und 1899 von der Schweizerischen Nordostbahn erbaut, die es zunächst betrieb. Später übernahm die Schweizerische Bundesbahn die Anlage und nutzte sie als wichtige Wartungsstelle.
Das rote Backstein-Mauerwerk und die gusseisernen Stützen prägen das Bild des Depots und zeigen, wie die Schweiz im späten 19. Jahrhundert Industriebauten errichtet hat. Diese Bauweise war damals das Zeichen für modernes Ingenieurwissen und technischen Fortschritt.
Der Zugang zum Gelände ist begrenzt und erfordert vorherige Genehmigung, da das Depot noch aktiv in Betrieb ist. Besucher sollten sich mit den zuständigen Behörden in Verbindung setzen, um Besuchsmöglichkeiten zu erkunden.
Das Depot wurde 2017 und 2018 vollständig renoviert, während es durchgehend in Betrieb blieb, was eine bedeutende logistische Leistung darstellte. Die Hallendecke wurde erneuert und die gesamte Infrastruktur modernisiert, ohne die laufenden Bahnbetriebe zu unterbrechen.
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