Daqin-Pagode, Buddhistische Pagode im Kreis Zhouzhi, China.
Der Daqin-Turm ist ein siebenstöckiger Backsteinturm mit acht Seiten, der am Fuß des Zhongnan-Bergs steht und etwa 39 Meter hoch ragt. Der untere Umfang misst rund 44 Meter, und Holztreppen verbinden die verschiedenen Stockwerke miteinander.
Das Bauwerk entstand im Jahr 650 als Teil eines Klosters, das Gläubige einer bestimmten östlichen Kirche versammelten. Später wurde es umgebaut und diente im Laufe der Zeit anderen religiösen Gemeinschaften.
Das Bauwerk zeigt Merkmale, die Besucher bei genauerem Hinsehen bemerken: alte Inschriften und religiöse Darstellungen erzählen von Begegnungen zwischen verschiedenen Kulturen. Diese Elemente lassen sich noch heute in den Räumen des Turms entdecken.
Das Bauwerk liegt etwa 20 Kilometer südöstlich vom Stadtzentrum entfernt und ist von außen beeindruckend anzusehen. Wer hineingeht, sollte bereit sein, Treppen zu steigen, da die verschiedenen Ebenen nur zu Fuß erreichbar sind.
Das Bauwerk verbindet Baustile aus verschiedenen Regionen: chinesische Backsteintechniken treffen auf Architekturelemente aus dem Nahen Osten. Ein besonderes Merkmal ist die bewusst verschobene zentrale Achse, die das Design auffällig macht.
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