Niujie-Moschee, Islamische Moschee im Niujie-Bezirk, Peking, China
Die Niujie-Moschee ist ein Gebetshaus im Niujie-Viertel von Beijing und verbindet chinesische Bauformen mit islamischen Merkmalen in ihrer Gestaltung. Das Gebäude enthält einen Gebetsraum, separate Bereiche für Männer und Frauen sowie einen Turm zum Mond betrachten.
Das Gebäude entstand im Jahr 996 während der Nördlichen Song-Dynastie und erhielt seinen offiziellen Namen 1474 unter Kaiser Chenghua der Ming-Dynastie. Diese lange Geschichte zeigt, wie sich der Ort über Jahrhunderte hinweg als religiöser Ort bewährt hat.
Die Moschee ist ein wichtiger Treffpunkt für Muslime in Beijing, wo tägliche Gebete stattfinden und die Gemeinde sich zu besonderen Zeiten wie dem Ramadan versammelt. Sie prägt das Leben im Viertel als Ort, an dem Glaube und Gemeinschaft gelebt werden.
Das Gebäude hat separate Bereiche für Männer und Frauen, damit jeder beten kann, wie es der Glaube vorsieht. Der Hauptgebetsraum kann bis zu tausend Menschen aufnehmen, so dass auch an wichtigen Tagen viele Besucher willkommen sind.
Das Gebäude verbindet traditionelle chinesische Holzstrukturen mit arabischen Verzierungsmustern und zeigt damit eine seltene Mischung zweier Kulturen. Auf den Wänden und Säulen sieht man Inschriften in chinesischen und arabischen Schriftzeichen nebeneinander.
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