Baoguo-Tempel, Buddhistischer Tempel in Peking, China.
Das Baoguo-Tempel in Beijing ist ein buddhistisches Heiligtum mit traditioneller chinesischer Architektur, dessen Gebäude symmetrisch um mehrere Innenhöfe angeordnet sind. Der Komplex beherbergt zahlreiche Hallen mit buddhistischen Statuen, darunter Darstellungen von Sakyamuni und den drei Heiligen der Huayan-Lehre.
Der Tempel wurde in der Liao-Dynastie gegründet, stürzte zu Beginn der Ming-Dynastie ein und wurde 1466 auf kaiserlichen Befehl als Ciren-Tempel wiederaufgebaut. Das Erdbeben von 1679 zerstörte den Großteil; 1754 erfolgte der Wiederaufbau, und Kaiser Qianlong benannte ihn in Dabaoguo Ciren um. 1900 richteten die Boxer einen Altar ein, und die Acht-Nationen-Allianz beschoss ihn.
Der Tempel ist weniger als buddhistisches Heiligtum denn als Antiquitätenmarkt bekannt. Seit 1997 findet hier eine Sammlerbörse statt, und zwei der drei ehemaligen Hallen dienen heute als Ausstellungspavillons. Am Wochenende breiten Straßenhändler ihre Waren auf Klapptischen und Decken aus: alte Bücher, Münzen, Banknoten, Briefmarken, Abzeichen und Postkarten.
Der Tempel liegt in der Baoguosi Qianjie 1 im Viertel Guang'anmennei des Bezirks Xicheng und ist zu Fuß von den umliegenden Straßen erreichbar. Am Wochenende verkaufen Straßenhändler an Klapptischen und auf Decken, unter der Woche ist es ruhiger. Der Sammlermarkt im Anwesen wurde im Januar 2020 geschlossen; prüfen Sie vor dem Besuch, was geöffnet ist.
Der Tempel ist heute eher als Antiquitätenmarkt denn als buddhistischer Ort bekannt. Seit 1997 gibt es dort einen Sammlermarkt, vor allem für alte Bücher, Münzen, Banknoten, Briefmarken, Abzeichen und Postkarten; zwei der drei früheren Hallen dienen als Ausstellungspavillons, und am Wochenende breiten Straßenhändler ihre Waren auf Klapptischen aus.
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