Ruinen der Stadt Yongtai, Ming-Dynastie Verteidigungsfestung in der Provinz Jingtai, China
Yongtai Fortress ist eine Befestigungsanlage aus der Ming-Zeit mit Lehmwällen, die bis zu 12 Meter hoch aufragen und fundamente von etwa 6 Metern Tiefe besitzen. Die Anlage umschließt einen Umfang von etwa 1,7 Kilometern und zeigt eine in Stein und Erde erhaltene Militärkonstruktion.
Die Anlage entstand zwischen 1607 und 1608 als Militärstation zum Schutz von Siedlungen vor Raubzügen von Norden. Sie beherbergte damals etwa 2000 Fußsoldaten und etwa 500 Reitertruppen, die diese Grenzregion verteidigten.
Die Festung wurde nach traditionellen Militärprinzipien angelegt und zeigt eine charakteristische Schildkrötenform mit strategisch positionierten Wachtürmen. Besucher können diese Anordnung heute noch deutlich erkennen und nachvollziehen, wie die Verteidigungsanlage funktionierte.
Das Gelände liegt in abgelegener Gegend und erfordert eine geplante Anreise von größeren Städten in der Provinz Gansu. Besucher sollten sich ausreichend Zeit nehmen und geeignetes Schuhwerk mitbringen, da man viel zu Fuß erkunden wird.
Die Anlage verfügte über ein ausgeklügeltes Wassermanagementsystem mit Reservoiren und einem etwa 6 Meter breiten Graben, das die Versorgung der Bewohner sicherte. Dieses System zeigt, wie die Erbauer auch an langfristige Lebenshaltung dachten und nicht nur an Verteidigung.
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