Georgsmarienhütte, Industriegemeinde im Landkreis Osnabrück, Deutschland.
Georgsmarienhütte ist eine Stadt im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen, die sich entlang der nördlichen Ausläufer des Teutoburger Waldes erstreckt. Die Siedlung liegt auf rund einhundertzehn Metern Höhe und umfasst mehrere Ortsteile, die zusammen eine kleinere Kommune bilden.
Die Stadt entstand im Jahr 1856, als hier die Eisen- und Stahlwerke Georgs-Marien-Bergwerks gegründet wurden, benannt nach König Georg V. von Hannover und Königin Marie. Diese Gründung prägte den Ort dauerhaft und machte ihn zu einem Zentrum der Metallindustrie in der Region.
Das Museum Villa Stahmer, untergebracht in einem Gebäude von 1900, zeigt Ausstellungen zur lokalen Geschichte und bewahrt Sammlungen zum industriellen Erbe.
Die Osnabrück-Brackwede-Bahnlinie führt durch die Stadt und bietet regelmäßige Verbindungen zu größeren Orten in der Umgebung. Die Autobahnen A1, A30 und A33 liegen in der Nähe und erleichtern die Anreise mit dem Auto.
Die Kirche von Kloster Oesede besitzt ein mittelalterliches Hagioskop, eine kleine Öffnung in der Wand, durch die Menschen mit Lepra damals Gottesdienste von außen verfolgen konnten. Diese bauliche Besonderheit erinnert an die soziale Ausgrenzung von Kranken im Mittelalter.
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