Bardenburg, Mittelalterliche Befestigungsanlage in Georgsmarienhütte, Deutschland.
Die Bardenburg ist eine frühmittelalterliche Wallburg auf dem Reremberg am Nordrand des Teutoburger Waldes südlich von Georgsmarienhütte. Die annähernd ovale Anlage ist etwa 260 m lang und 100 m breit; ein Querwall trennt eine kleinere Hauptburg im Osten von einer größeren Vorburg im Westen. Die Wälle sind heute noch 10 m breit und etwa 2,0 m hoch erhalten.
Die Bardenburg wird um 1184 erstmals urkundlich erwähnt, als Graf Simon I. von Tecklenburg sie dem 1170 gegründeten Kloster Oesede übereignete. Die zweiteilige Anlage spricht für eine Datierung ins späte Frühmittelalter bzw. in die Karolingerzeit. Die Grabungen von 1891, 1910 und 1984/85 erbrachten keine datierenden Funde.
Der ebenfalls gebräuchliche Name Sachsenwall stellt einen Bezug der Wallanlage zu den Sachsen her. Die Burg liegt auf dem Reremberg am Nordrand des Teutoburger Waldes; die Zweiteilung in Hauptburg und Vorburg ist im Gelände noch nachzuvollziehen.
Informationstafeln vor Ort geben Einblicke in die Geschichte und Struktur der Festung, und weitere Details findet man online auf der Website des Georgsmarienhütte Navigators. Die erhöhte Lage ermöglicht eine gute Orientierung über das Gelände und die umgebende Landschaft.
Der auch gebräuchliche Name Sachsenwall wird durch keinen Fund erklärt: Die Grabungen von 1891, 1910 und 1984/85 erbrachten keine datierenden Funde. Der heutige Wall ist noch etwa 10 m breit und 2 m hoch, auf seiner Krone stand sehr wahrscheinlich eine Brustwehr.
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