Benediktinerinnenkloster Oesede, Benediktinerkloster in Georgsmarienhütte, Deutschland.
Kloster Oesede ist ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster in Georgsmarienhütte, Niedersachsen. Die frühere Klosterkirche, heute katholische Pfarrkirche St. Johann, besteht aus unregelmäßigen braunen und grauen Steinblöcken. Die Fassade steigt zu einem steilen Giebel auf, unten ein rundbogiger Eingang mit einem Rundfenster darüber; links erhebt sich ein quadratischer Turm mit einer Schieferspitze und einer grünlichen Kupferzwiebelhaube.
Kloster Oesede wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts von Graf Ludolf von Oesede und seiner Frau Thedela von Schwalenberg gestiftet, die dafür ihre Stammburg zur Verfügung stellten. Ihre Tochter Goda, bereits Nonne in Willebadessen, kehrte als erste Priorin zurück; am 15. Januar 1170 nahmen die ersten Ordensfrauen die Arbeit auf. Ab 1481 gehörte das Kloster zur Bursfelder Kongregation, 1738 erhielt es den Status einer Abtei. Eine staatliche Kommission erklärte es am 14. Februar 1803 für geschlossen; letzte Äbtissin war Henriette Mechtild von Schmittmann, die Nonnen mussten bis zum 1. April 1803 räumen.
Das Kloster wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts von Graf Ludolf von Oesede und seiner Frau Thedela von Schwalenberg gestiftet, die dafür ihre Stammburg zur Verfügung stellten. Es wurde der Jungfrau Maria, dem Heiligen Kreuz und Johannes dem Täufer geweiht. Die Tochter Goda, bereits Ordensfrau in Willebadessen, kehrte als erste Priorin zurück, ihre Schwester Regenwita wurde Küsterin.
Die frühere Klosterkirche, heute katholische Pfarrkirche St. Johann, liegt im Georgsmarienhütter Stadtteil Kloster Oesede und steht unter Denkmalschutz. Das mittelalterliche Hagioskop, eine kleine Wandöffnung, auch Pestfenster oder Lepraspalte genannt, wurde um 1980 im Norden des östlichen Langhauses freigelegt; suchen Sie es im Inneren. Da das Kloster 1803 aufgelöst wurde, ist die Kirche das wichtigste zu besichtigende Bauwerk.
Eine staatliche Kommission erklärte das Kloster am 14. Februar 1803 für geschlossen; die Nonnen mussten bis zum 1. April 1803 ausziehen, am 12. April 1803 wurde das Inventar verkauft. Kirchensilber und liturgische Geräte blieben in der Kirche, die Dorfkirche wurde und 1904 Pfarrkirche.
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