Uhrenmuseum Bad Iburg, Uhrenmuseum in Bad Iburg, Deutschland
Das Uhrenmuseum Bad Iburg ist ein Museum in einem Gebäude von 1820, das über 800 funktionierende Uhren beherbergt. Die Sammlung reicht von Turmuhren bis zu Taschenuhren aus verschiedenen Perioden.
Das Museum besitzt eine französische Sonnenuhr aus dem Jahr 1470, das älteste Zeitmessinstrument der Sammlung. Dieses Artefakt zeigt, wie früh die Entwicklung präziser Messmethoden begann.
Unter den rund 800 funktionstüchtigen Zeitmessern sind 17 Turmuhren, darunter eine von 1688 mit Spindelhemmung, eine von 1723 mit Scherenhemmung und eine Kirchturmuhr von 1848 mit Grahamhemmung. Spätere Turmuhren stammen von Korfhage & Söhne aus Buer bei Melle. Eine französische Mittagskanonen-Sonnenuhr von 1800 weckte mit lautem Knall.
Das Museum nutzt ein Gebäude von 1820. Der Eingang ist nicht rollstuhlgerecht, Besucher mit eingeschränkter Mobilität sollten dies einplanen. Die Sammlung verteilt sich auf mehrere Räume; die größte Taschenuhr hängt außen an der Fassade und ist ohne Eintritt zu sehen.
Die übergroße Taschenuhr an der Fassade misst 1,80 Meter im Durchmesser, wiegt 150 Kilogramm, wird per Funk gesteuert und steht im Guinness-Buch der Rekorde. Sie ist die größte Taschenuhr ihrer Art weltweit.
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