Limberg, Berggipfel in Niedersachsen, Deutschland.
Der Limberg ist ein Bergkegel in Niedersachsen und ragt mit etwa 194 Metern Höhe aus der flachen Landschaft der Region heraus. Die Kuppe ist von Wäldern umgeben und bietet Aussichten auf die umliegende Gegend.
Am Limberg wurde von 1874 bis 1903 im Karlsstollen auf dem Feld Hilterberg Wealdenkohle abgebaut; aus Tiefbauschächten kamen jährlich etwa 9.000 Tonnen, der Stollen war 920 Meter lang und hatte Sohlen bei 75, 105 und 155 Metern. Am 28. Juni 1910 stürzte das Luftschiff LZ 7 „Deutschland“ nach Motorausfällen und einem Unwetter in den Nadelwald; Personen kamen nicht zu Schaden. 1911 stellte der Teutoburger-Wald-Gebirgsverein einen Granitfindling mit Bronzetafel des Bildhauers Heinrich Wulfertage an der Unglücksstelle auf.
Der Zeppelinstein, ein Granitfindling mit einer Bronzetafel des Bildhauers Heinrich Wulfertage, markiert die Absturzstelle von 1910. Von Bad Iburg aus werden regelmäßig geführte Wanderungen veranstaltet, die am Stein vorbeiführen. Erzählungen wie die von Heinrich Künne im Iburger Platt halten das Ereignis im kollektiven Gedächtnis.
Erschlossen wird der Limberg durch die zum Teil unbefestigte Straße „Zum Limberg“, die in Bad Iburg von der Osnabrücker Straße (B 51) nach Osten abzweigt und nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben ist; eine zweite „Zum Limberg“ führt von Wellendorf in der Gemeinde Hilter nach Westen. Nördlich verläuft die Kreisstraße 333, und die Straße „Am Limberg“ kommt aus Kloster Oesede. Ausgeschilderte Wanderwege erschlossen den bewaldeten Gipfel erst im 20. Jahrhundert.
Beim Zeppelinstein sind Reste der Zeche Karlsstollen zu erkennen: Abraumhalden, Luftschächte und die Lenkrolle einer Drahtseilbahn. Von 1874 bis 1903 wurde hier Wealdenkohle abgebaut, jährlich etwa 9.000 Tonnen aus Tiefbauschächten, bei einem 920 Meter langen Stollen.
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