Varusturm, Aussichtsturm in Georgsmarienhütte, Deutschland.
Der Varusturm ist ein 21 m hoher Aussichtsturm in Stahlbetonbauweise auf dem Lammersbrink an der südlichen Ortsgrenze von Georgsmarienhütte in Niedersachsen. Errichtet wurde er 1975 von der Bauunternehmung Carl Möller im Auftrag der Stadt; er ersetzte einen 1892 an gleicher Stelle erbauten Aussichtsturm, der im August 1935 wegen Baufälligkeit gesprengt wurde. Sein baugleicher Zwilling, der Hermannsturm, steht auf dem südöstlich benachbarten Dörenberg.
Der erste Aussichtsturm auf dem Lammersbrink wurde 1892 vom damaligen Georgsmarien-Verein AG errichtet und musste im August 1935 wegen Baufälligkeit gesprengt werden. Der heutige, 21 m hohe Stahlbetonturm wurde 1975 von der Bauunternehmung Carl Möller im Auftrag der Stadt Georgsmarienhütte gebaut. Benannt ist er nach dem römischen Heerführer Varus, der im Jahr 9 n. Chr. in der Schlacht am Teutoburger Wald von Arminius besiegt wurde. Nach einer Routinekontrolle am 4. Oktober 2016 wurde der Turm als baufällig eingestuft und blieb bis Oktober 2021 gesperrt.
Benannt ist der Turm nach dem römischen Heerführer Varus, der im Jahr 9 n. Chr. in der Schlacht am Teutoburger Wald von Arminius besiegt wurde. Sein baugleicher Zwilling, der Hermannsturm auf dem benachbarten Dörenberg, trägt den Namen des Arminius; der Kammweg verbindet beide Türme und ist Teil des rund 100 km langen Ahornweges.
Man erreicht den Turm über ein Netz von markierten Wanderwegen, die durch verschiedene Bereiche der Stadt führen. Die Wege sind gut zugänglich und verbinden unterschiedliche Naturgebiete miteinander.
Der Varusturm hat einen Zwilling: Der Hermannsturm auf dem südöstlich benachbarten Dörenberg wurde baugleich errichtet. Beide Türme verbindet der Kammweg, der Teil des rund 100 km langen Ahornweges ist.
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