Hildesheimer Silberfund, Silberschatz in Hildesheim, Deutschland.
Der Hildesheimer Schatz enthält etwa siebzig massiv silberne Gefäße aus römischer Zeit, darunter Teller, Kelche, Tabletts und einen dreibeinigen Tisch. Die Sammlung umfasst Stücke aus dem 1. Jahrhundert n.Chr. mit unterschiedlichen Formen und Verzierungen, die Einblick in den Luxus der römischen Oberschicht gewähren.
Preußische Soldaten entdeckten die Silbersammlung am 17. Oktober 1868, als sie Gelände für einen Schießplatz auf dem Galgenberg-Hügel vorbereiteten. Der Fund stammt aus dem 1. Jahrhundert n.Chr. und wurde vermutlich von wohlhabenden Römern verborgen.
Die Silbergefäße zeigen römische Handwerkstechniken durch aufwendig gestaltete Reliefs, besonders die Minerva-Schale mit der Göttin auf dem Thron. Diese Darstellungen geben Einblick in die künstlerischen Vorlieben wohlhabender Menschen der damaligen Zeit.
Die Sammlung ist im Alten Museum an der Antikensammlung Berlin zu sehen, wo Besucher die Silberstücke aus nächster Nähe betrachten können. Es ist hilfreich, sich Zeit für die feinen Details der Verzierungen zu nehmen, um den künstlerischen Wert dieser Objekte zu schätzen.
Dies ist der größte römische Silberschatz, der jemals außerhalb der Grenzen des Römischen Reiches gefunden wurde. Der Fund zeigt, wie weit Handel und Kontakte der Römer in die germanischen Regionen reichten.
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