Basilika St. Godehard, Romanischer Kirchenbau in Hildesheim, Deutschland
St. Godehard ist eine romanische Kirche in Hildesheim mit dicken Mauern, massiven Säulen und halbrunden Bögen, die typisch für die Baukunst des Mittelalters sind. Der Raum wird durch zwei Apsiden geprägt, die das innere Volumen strukturieren und die liturgische Ausrichtung unterstreichen.
Der Bau der Kirche begann 1133 und wurde 1172 mit der Weihe durch Bischof Adelog abgeschlossen, um Maria und den Heiligen Godehard zu ehren. Diese Fertigstellung nach etwa 40 Jahren zeigt die langen Bauzeiten mittelalterlicher Kirchenprojekte.
Die Kirche ist dem Heiligen Godehard gewidmet, dessen Name an den Schutzpatron von Hildesheim erinnert. Besucher können die Verehrung durch die Architektur und die ursprüngliche Widmung nachvollziehen, die bis heute in der Gestaltung des Raums wirksam ist.
Besucher sollten mit Treppenstufen und möglichen Unebenheiten im älteren Gebäude rechnen, da es sich um eine mittelalterliche Struktur handelt. Ein längerer Aufenthalt ist möglich, obwohl das Gebäude teilweise von einer Fachhochschule genutzt wird.
Die Kirche blieb während des Zweiten Weltkriegs unbeschadet, während viele andere Gebäude der Stadt zerstört wurden. Von 1945 bis 1960 diente sie als vorübergehende Kathedrale für Hildesheim und erfüllte eine wichtige Rolle in der Nachkriegszeit.
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