St. Lamberti, Gotische Kirche in Hildesheim, Deutschland.
St. Lamberti stellt das einzige Beispiel einer spätgotischen Hallenkirche in Hildesheim dar, charakterisiert durch Spitzbögen, Rippengewölbe und hohe Fenster, die einen geräumigen Innenraum mit vertikaler Betonung schaffen.
Die Kirche wurde zwischen 1474 und 1488 erbaut und ersetzte eine frühere romanische Struktur aus dem 13. Jahrhundert, später wechselte sie während der Reformation 1542 vom katholischen zum lutherischen Glauben.
Ursprünglich dem heiligen Lambert von Lüttich geweiht, diente die Kirche als Pfarrkirche des Neustadt-Bezirks und wurde nach den religiösen Reformen zu einem Hauptgotteshaus für die protestantische Gemeinde.
An der Goschenstraße nahe dem Neustädter Markt gelegen, bietet die Kirche Besuchern Zugang zu ihrem Inneren mit Renaissance- und Barockglocken, einer großen Pfeifenorgel und bei Renovierungen entdeckten mittelalterlichen Kellern.
Die Kirche beherbergt fünf historische Glocken einschließlich einer von Jakob Körber 1655 gegossenen und enthält einen Peter-und-Paul-Altar aus dem frühen 15. Jahrhundert mit originalen Kreuzigungsszenen.
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