Sieben Brüder, Wohnanlage in Hildesheim, Deutschland.
Sieben Brüder ist ein Wohnkomplex aus sieben roten Backsteinhäusern, die um einen gemeinsamen Innenhof herum angeordnet sind. Die zwei Etagen umfassen mehrere kleine Wohneinheiten, die eng beieinander stehen und ein zusammenhängendes Ganzes bilden.
Das Ensemble entstand 1880 als Projekt einer wohltätigen Stiftung, die erschwinglichen Wohnraum für Familien in Not schaffen wollte. Die Gründerin benannte jedes Haus nach einem ihrer sieben Brüder, um ihre Familie und deren Großzügigkeit zu ehren.
Die sieben Häuser tragen die Namen von sieben Brüdern und erinnern an eine großzügige Schenkung aus dem 19. Jahrhundert. Heute kann man an der Architektur und Anordnung noch erkennen, wie wichtig damals der Gedanke der Gemeinschaft und gegenseitigen Unterstützung war.
Die Häuser liegen im Galgenberg-Viertel und sind von außen gut zu sehen, da sie um einen offenen Hof angeordnet sind. Besucher können um die Gebäude herumlaufen und die roten Ziegelfassaden sowie die einfache aber stabile Bauweise aus der Zeit bewundern.
Über fast 100 Jahre hinweg blieben die Mietpreise extrem niedrig und ermöglichten es Familien mit kleinem Budget, langfristig dort zu wohnen. Diese Beständigkeit zeigt, wie ernst der Stiftungsgründer es mit ihrer Mission meinte, Menschen in schwierigen Lebensumständen zu helfen.
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